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Rosen-Apotheke

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Video: Akne – Therapie und Narbenbehandlung

Akne hat viele Erscheinungsformen und zählt zu den häufigsten Hautkrankheiten weltweit. Am Beispiel von zwei Betroffenen zeigt unser Video Therapie und Narbenbehandlung bei Akne
von Corinna Hilss (Redaktion) / Andreas Kerle, Tilo Abele (Kamera) / Thomas Erichsen (Schnitt), aktualisiert am 21.08.2015

Dr. Gerd Gauglitz und Akne-Patient Marcel Klein nach einer Laserbehandlung

W&B

Pickel, Papeln oder Mitesser: Akne ist eine Hauterkrankung, die gerade bei Jugendlichen nicht nur zu Narben auf der Haut führen, sondern auch eine psychische Belastung sein kann. Etwa 60 Prozent der Jugendlichen leiden unter harmloser, sogenannter physiologischer Akne, die mit rezeptfreien Mitteln aus der Apotheke behandelt werden kann.

Akne: Pickel entstehen durch bakterielle Entzündung

Talgdrüse

W&B/Dr. Ulrike Möhle

Bei Akne führt die Verstopfung einer Talgdrüse an einem Haarbalg zu einer bakteriellen Entzündung, die sich auf der Oberfläche als Pickel zeigt. "Es gibt viele verschiedene Ursachen für die Entstehung der Akne, die häufigsten sind wahrscheinlich genetische Veranlagung und hormonelle Unregelmäßigkeiten. Rauchen kann eine Akne schlimmer machen," erklärt Dr. Gerd Gauglitz, Leiter der Abteilung für Ästhetische Dermatologie und Lasermedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Lasertherapie kann bei tiefen Aknenarben helfen

Marcel Klein und Annemarie Schlüter aus München gehören zu den rund 40 Prozent junger Menschen, die an einer "klinischen Akne" leiden. Das ist eine schwere Ausprägungsform, die unbedingt vom Hautarzt behandelt werden muss. "Das waren keine Pickel mehr, das waren schmerzende Erhebungen, das ganze Gesicht hat weh getan," beschreibt der angehende Physiotherapeut Marcel rückblickend. Marcels eingesunkene Aknenarben werden mit einer Lasertherapie behandelt. Sein Hautbild hat sich bereits verbessert, jedoch muss er noch einige Sitzungen hinter sich bringen. Völlig glatt wird seine Gesichtshaut wohl nie werden.

Keloide: seltene Folge der Akne

Annemarie Schlüter hat mit einer seltenen Folge der Akne zu kämpfen, den Keloiden. Das sind knotige Gewebewucherungen, die bei der Narbenbildung durch die überschießende Produktion von Bindegewebe entstehen. Bei der Studentin zeigen sich die wulstartigen, geröteten Narben vor allem an den Schultern und am Dekolleté. "So mit 14 Jahren haben sich die ersten Narben gebildet. Es waren Pickel, die nie ganz verheilt sind, sondern als Wölbung geblieben sind."
Bei der Behandlung von Keloiden gibt es unterschiedliche Ansätze. Eine Variante ist die Vereisungstherapie der Narben mit Flüssigstickstoff. Durch die Kälte stirbt das Gewebe ab. Anschließend wird nochmals desinfiziert und dann spritzt der Dermatologe ein Kortisonpräparat in das Gewebe. Annemaries Behandlung zur Reduzierung der Keloide wird noch einige Jahre in Anspruch nehmen.

Akne-Behandlung erfordert Geduld

Akne kann heutzutage effektiv behandelt werden. Allerdings brauchen Betroffene viel Geduld. Eine rechtzeitige Behandlung beim Hautarzt mindert das Risiko, dass durch schwere Formen der Akne störende oder gar schmerzende Narben zurückbleiben.



Bildnachweis: W&B/Dr. Ulrike Möhle, W&B

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